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Dekonstruktion des VerschwindensVortragsmanuskript als Readerbeitrag, 2005. Was ist so gut an zerbrochenen Fenstern?Hausarbeit, Wintersemester 1999/2000 Rundum Sicher. Einige Mythen und Vorstellungen der SicherheitsrhetorikAufsatz, mitte 2000 In den Neunzigern setzte sich auch in Deutschland ein Denken durch, nach dem das Tolle an einer Großstadt nicht das Aufeinandertreffen verschiedener Gruppen mit teilweise starken Kontrasten und entgegengesetzten Vorstellungen ist, sondern... ja, was eigentlich? Jedenfalls, die Gegensätze sollten weg. Denn die verunsicherten nur diejenigen, die damit nicht umzugehen gelernt hatten. "Sicherheit" war das Schlagwort der Stunde. Gemeint war damit aber nicht: Abwesenheit von Bedrohungen. Gemeint war: Abwesenheit von Irritation. Ein wichtiger Ausdruck dieses Denkens ist die sogenannte "Broken Windows"-Theorie, nach der auch die kleinste Irritation im städtischen Raum zur Verwahrlosung ganzer Stadtteile führen kann. Die hier gesammelten Texte versuchen, die Argumentationsweise der Sicherheitsrhetorik nachzuvollziehen und einerseits zu sehen, wieso sie so erfolgreich sein kann (zerbrochene Fenster) und andererseits alternative Perspektiven zu dieser Denkweise zu entwickeln, um politische Handlungsspielräume zu erhalten (rundum sicher). Das Hazyland-Projekt (Dekonstruktion des Verschwindens) erweitert den Begriff der Kontrolle. Hier geht es nicht mehr vor allem um Sicherheit, sondern um die Gestaltung der Stadt als kontrollierenden Akt. | |
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